Jugend trifft Zeitzeugen

Zeitzeug*innen helfen uns, unsere Geschichte besser zu verstehen.
Wie sprechen wir mit ihnen?

Gespräche mit Zeitzeug*innen können wie Zeitreisen sein. Oft nehmen wir Dinge als selbstverständlich wahr, die sich Menschen vor wenigen Jahrzehnten nie hätten vorstellen können – und andersrum! Ein gut vorbereitetes und abgestimmtes Zeitzeug*innengespräch lässt diese Lebenserfahrung lebendig werden und hilft uns, Geschichte klarer zu sehen. Weil Zeitzeug*innen unsere Mitmenschen sind, können wir sie einfach fragen, was uns interessiert und was wir nicht verstehen.

Eine entscheidende Epoche in der deutschen Geschichte ist die Zeit der Zweistaatlichkeit (1949-1990), die mit der Wiedervereinigung von DDR und Bundesrepublik zu Ende gegangen ist. In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) herrschte in dieser Zeit das diktatorische Regime der Sozialistischen Einheitspartei (SED), das viele Bürger*innen ausspähte und verfolgte. Einige von ihnen helfen uns heute als Zeitzeug*innen, indem sie ihre Geschichten erzählen.

„Jugend trifft Zeitzeugen“ ist ein Projekt der Evangelischen Akademie für Land und Jugend e.V. im Bundesprogramm „Jugend erinnert“. Wir bringen Verfolgte des SED-Regimes mit engagierten Jugendlichen und Hauptamtlichen in der Jugendarbeit zusammen und helfen, Zeitzeug*innengespräche vorzubereiten und durchzuführen. Besonders wichtig ist uns dabei die Vorbereitung auf die Gesprächssituation, weil diese für viele beklemmend oder belastend wirken kann.

Von einer gelungenen „Zeitreise“ Zeitzeug*innengespräch können wir nicht nur viel über deutsche Geschichte lernen, wir üben uns auch darin, mit Menschen anderer Generationen und Herkünfte zu sprechen und über unseren eigenen Platz in der Geschichte nachzudenken.

Auf den folgenden Seiten stellen wir uns, unsere Materialien und Angebote sowie unsere Partnerinnern und Partner vor.

Willkommen bei Jugend trifft Zeitzeugen
Ein Video der
evangelischen jugendakademie